Viele Menschen vertrauen auf Homöopathie. Nun zeigt auch eine neue Untersuchung der SECURVITA Krankenkasse, dass Homöopathie eine erfolgreiche und wirtschaftliche Therapierichtung ist, die Anerkennung verdient. »Die Studie ist ein starker Beleg dafür, dass die Homöopathie einen angemessenen Platz in der Gesundheitsversorgung verdient«, so Götz Hachtmann, Vorstand der SECURVITA Krankenkasse.

Die Wirksamkeit der homöopathischen Behandlungen belegt die Studie der SECURVITA an vielen Beispielen, etwa dem geringeren Verbrauch von starken Medikamenten. Auch bei Allergien, bei der Reduzierung von Arbeitsunfähigkeitszeiten und bei der Zahl von Krankenhauseinweisungen wirkt sich Homöopathie positiv aus.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

•> Krebskranke Patienten im Homöopathie- Programm benötigten seltener Antidepressiva als in der Vergleichsgruppe.

•> Auch der Bedarf an Schmerzmitteln verringerte sich bei den Krebs- und Mehrfachkranken im Lauf der homöopathischen Behandlung, während er in der Vergleichsgruppe stieg.

•> Bei Allergien, Neurodermitis und Asthma zeigte sich ein eindeutiger Vorteil der homöopathischen Behandlungen: Diese Erkrankungen gingen bei Kleinkindern in den ersten drei Lebensjahren zurück, wenn sie in homöopathischer Behandlung waren. Bei der Vergleichsgruppe dagegen wurden sie von Jahr zu Jahr häufiger.

•> Die Zahl der Krankenhauseinweisungen ging bei Erwachsenen mit Depressionen im Lauf der dreijährigen homöopathischen Behandlung um 10 Prozent zurück. Im Vergleich dazu gingen sie in der Vergleichsgruppe um fast 33 Prozent in die Höhe.

•> Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich bei den Arbeitsunfähigkeitstagen. Die Zahl der AU-Tage, die bei Depressionen üblicherweise groß ist und deshalb auch wirtschaftlich bedeutsam, konnte während der Homöopathie-Behandlung um 16,8 Prozent gesenkt werden, während sie gleichzeitig bei der Vergleichsgruppe um 17,3 Prozent in die Höhe ging.

Auch wenn die Studie der SECURVITA als gesetzliche Kasse nur ärztliche Homöopathie beurteilt und damit die Mehrheit der Homöopath*innen (nämlich Homöopathie praktizierende Heilpraktiker*innen) unberücksichtigt lässt, ist das ein ermutigendes Ergebniss.
Und wie sähen die Bilanzen zur Entlastung des Gesundheitssystems aus, wenn auch die qualifizierten homöopathischen Behandlungen der Heilpraktiker*innen, die in der Regel von Selbstzahler*innen getragen werden, mit in die Auswertungen eingeflossen wären?

Mehr zur Studie der SECURVITA findet sich hier.

Weitere Studien und aktuelle Forschungslage zur Homöopathie siehe hier.